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🗣️ Easy language · Stand: 27.05.2026  |  ← Normale Sprache
Hosting im Rahmen unserer Kundenprojekte · Server in Deutschland

Wir hosten alles selbst — Webseiten, NAS, Nextcloud, n8n und KI in Deutschland

Wichtig am Anfang: Wir sind kein offener Hosting-Anbieter. Hosting bekommen nur unsere Kunden, die Beratung und Umsetzung buchen. Es ist Teil eines Gesamtprojekts. Dafür kümmern wir uns um alles: eigene Server in deutschen Rechenzentren. Beispiele sind Hetzner und IONOS Cloud. Wir verwalten die Server selbst, von der WordPress-Seite bis zum lokalen KI-Modell.

Was wir hosten

Sechs Service-Schichten, alle in eigener Verwaltung

Unser Hosting ist kein einfacher Webspace. Es ist ein vollständiger Service. Wir mieten eigene Computer in Deutschland. Wir betreiben alles selbst und kennen jeden Schritt. Das ist mehr Arbeit als eine schnelle Cloud-Lösung. Aber genau darum geht es.

  • Webseiten & Plugin-Pages
    Komplette WordPress-Stacks, inklusive Datenbank, Backups und Mail-Versand — in deutschen Rechenzentren mit ISO-27001-Zertifizierung.
  • NAS-Systeme für Kunden
    Auftragsdaten, Projekt-Archive, Foto-Archive — dedizierte NAS-Hardware bei Kund:innen vor Ort oder im Rechenzentrum, lokal verschlüsselt, externes Backup nach Wunsch.
  • Nextcloud-Plattformen
    Eigene Nextcloud-Instanzen statt Microsoft 365 oder Google Drive. Datei-Sharing, Kalender, Kontakte, Office-Funktion — alles ohne US-Cloud-Anbindung.
  • KI-Modelle (lokal)
    Wo Datenschutz besonders kritisch ist: lokale LLMs (Llama, Mistral, Qwen) auf dedizierten GPU-Servern unter unserer Verwaltung. Keine Daten verlassen den DSGVO-Raum — auch nicht für Inferenz.
  • Datenbanken & APIs
    MySQL, PostgreSQL, MongoDB, projekt­eigene REST/GraphQL-Schnittstellen — alles unter unserer Verwaltung, mit dedizierten Backup-Strategien.
  • Mail-Server & Spam-Schutz
    Outgoing-Mail über selbst betriebene SMTP-Server mit SPF/DKIM/DMARC. Eingehende Mail über deutsche Anbieter — keine Auswertung der Kundenkommunikation durch Big-Tech.
Warum selbst verwaltete Infrastruktur

Vier Gründe, warum wir auf US-Cloud verzichten

DSGVO ohne Trickkiste

Kein „Standardvertragsklauseln plus Datenexport in Drittländer"-Gefummel. Daten bleiben in Deutschland, Punkt. Auftrags­verarbeitungs-Vertrag deckt alles ab.

Schutz vor CLOUD Act

US-Behörden können bei US-Anbietern Daten auch dann anfordern, wenn die Server in der EU stehen (CLOUD Act 2018). Bei deutscher Infrastruktur greift das nicht.

Volle Datenhoheit

Sie können jederzeit alle Daten als vollständigen Export bekommen — Datenbank-Dumps, Datei-Backups, Logs. Kein Vendor-Lock-In.

Kein Big-Tech-Tracking

Eingebettete Google Fonts, Facebook Pixel, CDN-Cookies — bei uns Default aus. Wenn ein Dienst eingebunden wird, dann mit Cookie-Consent und Begründung.

Tech-Stack

Welche Provider und Standorte wir nutzen

Unsere Server stehen in deutschen Rechenzentren mit einem speziellen Sicherheitszertifikat. Meistens sind es Hetzner in Falkenstein oder Nürnberg und IONOS Cloud in Deutschland. Für KI-Inferenz nutzen wir entweder die deutsche Cloud von IONOS oder eigene Rechner. Alles läuft nach deutschem Recht. Wir dokumentieren alles genau. Sie wissen immer, wo Ihre Daten sind und welcher Anbieter sie verwaltet.

Ehrlicher Vergleich

Wann US-Cloud trotzdem sinnvoll ist

Wir sind nicht festgelegt. Amerikanische Anbieter wie AWS, Google Cloud oder Microsoft Azure haben Vorteile. Sie bieten besondere Dienste und große Netzwerke. Wenn ein Projekt das wirklich braucht, beraten wir ehrlich dazu. Aber es ist keine Standard-Lösung. Für 90 % der mittelgroßen Firmen und Vereine ist deutsche Infrastruktur besser: günstiger, gut für Datenschutz und schnellerer Support.

Frequently Asked Questions

Was Auftraggeber:innen zum Hosting oft fragen

Was, wenn wir bereits bei AWS oder Microsoft 365 sind?

Kein Drama. Wir machen einen Bestand-Audit, identifizieren die kritischsten Daten und schlagen eine Migration in Etappen vor. Manche Sachen lohnen sich umzuziehen, andere können bleiben — wir beraten neutral statt pauschal Migrationen zu empfehlen.

Ist deutsches Hosting teurer als AWS?

Für typische Mittelstands-Workloads (Webseite, Mailserver, Nextcloud, kleine Datenbank) ist deutsches Hosting in der Regel günstiger als ein vergleichbarer AWS-Stack — und deutlich planbarer in den Kosten (keine versteckten Egress-Gebühren). Bei sehr großen Workloads ändert sich das.

Können wir Nextcloud auch ohne neue Software haben?

Nextcloud ersetzt Datei-Sharing (Dropbox, OneDrive, Google Drive), Kalender und Kontakte. Office-Funktionen (Dokumente, Tabellen) sind optional via Collabora oder OnlyOffice ergänzbar. Es ist also ein vollwertiger Microsoft-365-Ersatz, je nach Konfiguration.

Was passiert bei einem Server-Ausfall?

Tägliche Off-Site-Backups, monitoringbasierte Alarmierung, dokumentierte Recovery-Prozesse pro Kunde. Wir verstecken keine Ausfälle — bei einem Vorfall bekommen Sie Bescheid mit ETA, nicht erst Tage später eine Standard-Status-Mail.

Sind die deutschen Anbieter wirklich „nur deutsch"?

Hetzner und IONOS sind deutsche Unternehmen mit Sitz in Deutschland, deutschem Datenschutzrecht und deutschen Verträgen. Sie unterliegen nicht dem CLOUD Act. Das ist der substantielle Unterschied zu „AWS Frankfurt" oder „Azure Germany", wo der US-Mutter-Konzern theoretisch Zugriff hätte.

Können wir später wechseln?

Jederzeit. Sie bekommen alle Daten als Export. Da wir Standard-Stacks (WordPress, Nextcloud, MySQL/PostgreSQL) verwenden, sind Sie nicht in proprietäre Formate eingesperrt — Migration ist immer möglich.

Wo liegen Ihre Daten heute?

15 Minuten Erstgespräch: Wir sehen uns den aktuellen Stand an. Wir prüfen, wo Sie wirklich den Datenschutz einhalten. Weiterführend: Barrierefreiheit, Einführung in künstliche Intelligenz (DSGVO), Website-Pflege, Leistungsübersicht.

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